Der Trend zu Tablet PCs

Die Tablets: Das Jahr zwei der modernen Zeitrechnung

Den meisten Usern der Tablet PCs kommt es länger her vor: Erst am 3. April 2010 führte Apple das erste iPad auf dem amerikanischen Markt ein und begann damit das moderne Tablet-Zeitalter. Geräte, die vom Konzept her einem Tablet glichen, hatte es zwar schon zuvor gegeben, aber diese waren nicht im Ansatz mit der Leistungsfähigkeit des iPads vergleichbar. 17 Monate später hat sich die Welt der Telekommunikation verändert. In diesem Jahr werden vermutlich rund 60 Millionen Tablet PCs verkauft. 30 Millionen Modelle werden den angebissenen Apfel auf dem Rücken tragen. Weitere 25 Millionen darf man dem Android-Lager zurechnen. Dahinter sortieren sich kleinere Anbieter ein. Verglichen mit den Smartphones ist diese Zahl der verkauften Exemplare jedoch noch immer gering. Im dritten Quartal 2011 wurden 53 Millionen der klugen Telefone verkauft. Nicht wenige Experten meinen angesichts dieser Zahlen, dass der wahre Tablet Boom noch nicht ausgebrochen ist.

Quelle: http://www.pctabz.com/2011/04/lenovo-will-release-23-inch-tablet-pc-this-year/Der Blick nach vorne: Apple vs. Google

Optimistische Schätzungen sagen, dass bis 2017 rund 250 Millionen Tablets jährlich verkauft werden. Man werde allerdings etwas erleben, was man schon auf dem Smartphone-Markt gesehen habe, so die Experten: Es gibt im Prinzip nur den Raum für zwei große Anbieter: Das Duell Apple vs. Android, das in Wirklichkeit das Duell Apple vs. Google mit seinen Hardware-Partnern ist, werde künftig auch den Tablet-Markt bestimmen. Der Marktanteil der beiden Firmen werde bis auf 90 Prozent anwachsen. Dahinter habe möglicherweise Microsoft die Chance, ebenfalls einige Modelle mit Windows-Betriebssystem zu verkaufen, doch insgesamt ließen die beiden Giganten keinen Raum für weitere Anbieter.

Quelle: http://technmarketing.com/2010/01/apple-google-and-the-new-decade/

Die “Killerfunktion” der Apps

Der Siegeszug von Apple und Android soll bereits jetzt nicht mehr aufzuhalten sein. Verantwortlich seien die Apps, die bekanntlich zum größten Teil von Drittanbietern stammen. Wer eine Applikation entwickelt, möchte diese jedoch auch verkaufen. Dies geht aber nur, wenn sie auch von einem breiten Publikum heruntergeladen werden kann. Diese finde man aber nur bei Apple und bei Android. Die Apps hätten deshalb eine “Killerfunktion”: Da nur wenige Leute andere Produkte kauften, konzentrierten sich die Entwickler auf beide Branchengrößen, was dazu führt, dass noch weniger Leute andere Geräte kauften, was in letzter Konsequenz dazu führt, dass diese vom Markt verschwinden.

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