Archive for Geocaching

Welches GPS Gerät für Geocoaching?

Wer schon einmal beim Geocoaching teilgenommen hat weiß, dass man ein gutes GPS Gerät braucht. Wenn man Traditional Caches sucht kann man so die richtige Richtung finden, wenn man Multi Caches sucht, kann man dazu noch Luftrichtungen peilen. Doch welches GPS Gerät passt wirklich zu wem?

Quelle: http://www.geocaching.com/about/logousage.aspxIm Moment gibt es eine große Anzahl an GPS Geräten, ja nahezu eine Marktüberschwemmung,für Autos. Doch diese GPS Geräte eigenen sich nicht wirklich für Geocoaching. Hier ist die Auswahl schon sehr viel geringer, denn es gibt nur 2 wirklich gute Hersteller: Garmin und Magellan. Nur zur Kenntnisnahme: Ein Geocoachter braucht nicht unbedingt ein GPS Gerät um einen Cache zu finden, jedoch hilft es einem gerade bei unbekannten und unerschlossenen Gebieten weiter und ist gerade für unerfahrene Geocoacher ein Muss.

Quelle: http://www.gpsfortoday.com/different-types-of-portable-gps-devices/Die beiden Hersteller Garmin und Magellan liegen mit ihren Geräten ungefähr im gleichen Preissegment zwischen 100 und 600 Euro. Wenn man sich die Qualität der beiden Hersteller ansieht, kommt man ebenso auf ein ähnliches Ergebnis wie bei Genauigkeit. Es gibt übrigens einige Geocoacher, die immer beide Geräte dabei haben, um ein noch genauere Ergebnis bei der Chaches Suche zu bekommen. Doch was ist der große Unterschied zwischen den verschiedenen GPS Geräten. Um genauer zu sein gibt es nicht nur einen Unterschied sondern gleich mehrere. Die Größe des Displays ist bei vielen Geräten unterschiedlich. Jedoch ist diese eigentlich gar nicht mehr so wichtig, da alle Geräte über Zoomoptionen verfügen, mit denen man auch Details auf kleinen Geräten anzeigen kann. Der Punkt, der die Hersteller am meisten unterscheidet ist Monochrom oder Farbe. Farbdisplays sind immer teurer, muss aber bei einem Geocoacher nicht sein. Ein gutes GPS Gerät muss einen USB Anschluss haben, damit man die Route via PC einspielen kann und auch danach wieder auswerten kann. Auch bei der Software sollten einige Features unbedingt mit an Bord sein, wie Höhenmesser, Kompass, Statistik, Routenplaner, Navifunktionen und Speicher. Hier sollte man aber genau abwägen, welche Funktionen man unbedingt braucht und welche nicht, so dass man auch den eigenen Geldbeutel nicht zu sehr belasten muss. Der wichtigste Punkt für einen Geocoacher ist aber das Kartenmaterial. Typografische Karten, auf denen Trampelpfade und Wanderwege eingezeichnet sind sollte man sich auf jeden Fall zulegen. Für jede Region werden hier ca. 100 EUR fällig. Wer diese Punkte beachtet findet für sich das beste GPS System.

Quelle: http://www.pocket-lint.com/news/39989/magellan-explorist-gc-510-610-710-geocaching-devices

Geocoaching – was versteht man darunter?

Die Bedeutung des Wortes Geocoaching geht auf das griechische zurück und heißt soviel wie Erde und geheimes Lager. Allgemein ist Geocaching bekannt als eine Art Schnitzeljagd, wo verschiedene Schätze anhand von geografischer Daten im Internet veröffentlicht werden und dann von jedem, der auf die Daten zugreift mittels eines GPS Gerätes gefunden werden können. Der Gegenstand, der gefunden werden soll nennt sich Geocoach, welcher in der Regel wasserdicht ist und verschiedene Inhalte, wie kleine Tauschgegenstände oder aber auch ein Logbuch beinhalten kann. Jeder Teilnehmer, der den Gegenstand findet, trägt sich ins Logbuch ein und dokumentiert so die erfolgreiche Suche. Danach wird der Geocoach wirrer genau da versteckt, wo man ihn gefunden hat. Wenn man den Gegenstand gefunden hat, dokumentiert man das ebenfalls mit Bildern, die man im Internet veröffentlicht. So kann jeder Interessiert und vor allem der Inhaber des Gegenstandes die Geschehnisse verfolgen.

Quelle: http://www.gearthblog.com/blog/archives/geocaching/Begonnen hat man mit Geocoaching eigentlich schon vor vielen Jahren durch das Letterboxing, bei dem an den verschiedensten Orten unterschiedliche Behälter versteckt wurden, welche man dann ohne GPS Unterstützung gesucht hat. Nur durch Hinweise und mit Hilfe eines Kompasses hat man den Behälter damals gefunden. Dabei hatte jeder Sucher ein persönliches Logbuch, in das er beim Fund eine Stempelabdruck gemacht hat. Dieser Stempel war in dem Behälter versteckt. Das Letterboxing wurde schon 1854 in Datmoor durchgeführt und erfreut sich immer noch hoher Popularität. In den 80er Jahren hatte man in Helsinki eine ähnliche Form ins Leben gerufen, bei der man mit einer Landkarte, sowie einer Genauigkeit von zehn Metern verschiedene Schnitzeljagden veranstaltet hat. Hier wurden Behälter versteckt und dann wieder gefunden. Der Unterschied war, dass man seinen Fundort nur an Bekannte weitergab, die dann wieder auf die Suche gehen konnten. In den 90ern hatte man bei dieser Art der Schnitzeljagd zum ersten mal GPS eingesetzt.

Quelle: http://www.stpfriends.org/STP_Geocaches.htmlDie größte weltweite Geocoaching Community hat bekannt gegeben, dass es weltweit im Moment 1,5 Millionen Caches gibt, wobei sich 197.000 davon in Deutschland befinden. Das Land mit den meisten Caches ist Amerika und hat 657.000 aktive Caches. In Deutschland wurde zum ersten Mal Geocoaching im Oktober 2000 ins Leben gerufen und in der Nähe von Berlin, genauer gesagt im Süden, versteckt. Laut Schätzungen sind im Jahr 2009 rund 25.000 Menschen aus Deutschland auf der Suche nach den Caches hierzulande gewesen.